Stadtkapelle Wasserburg am Inn e.V.

Pressebericht vom 02.10.2004:

Einweihung des neuen Mehrzweckraumes

Wasserburg (ad) - Am vergangenen Samstag wurde mit dem Segen der geistlichen Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche in Wasserburg, Pfarrer Dr. Paul Schinagl und Pfarrer Andreas Reisberg, ein neuer Mehrzweckprobenraum der Stadtkapelle Wasserburg eingeweiht. In nur 10 Monaten entstand im ehemaligen Kraftraum des BADRIA ein weiterer Raum, der für Vorträge, Leistungsabzeichen- und Anfängerkurse zur Verfügung steht. Es werden darin die monatlichen Sitzungen und Lehrerkonferenzen stattfinden, tagsüber wird der Raum als Übungsraum für Einzel- und Gruppenunterricht genutzt. Durch den hohen Schallschutz können Registerproben zur gleichen Zeit - räumlich getrennt - abgehalten werden. Nach den Proben und an Wochenenden bietet der Raum die Möglichkeit zu geselligem Beisammensein von Jung und Alt.
Steigende Mitgliederzahl und verstärkte Nachfrage der vereinseigenen Bläserschule der Stadtkapelle hätten diesen weiteren Probenraum unumgänglich gemacht, so der einhellige Tenor der Verantwortlichen. Außerdem fiel für die Stadtkapelle die nach vielen Jahren notwendig gewordene Renovierung der bisherigen Probenräume an. Dazu veranschaulichte Bauleiter Harald Däullary die Arbeitsabschnitte des Gesamtumbaus der Probenheimräume auch anhand einer Fotoausstellung. Seit dem Spätsommer 2002 hieß es für ihn alle notwendigen Arbeitsschritte zu planen und zu koordinieren. Vom Speicherausbau, Erweiterung der Toiletten, bis hin zu neuen Teppichen und Vorhängen waren viele weitere Maßnahmen zu bewerkstelligen. Es wären auch alte Bausünden aufgetaucht, die mit zusätzlichen Arbeitsstunden in Ordnung gebracht werden mussten. Bei den Betonbauarbeiten im ehemaligen Kraftraum habe es Probleme gegeben, da zur Verlegung der Versorgungsleitungen das Bodenniveau erhöht werden musste. Doch das handwerkliche Know-how der Stadtkapellenmitglieder ermöglichte auch diese Probleme zu bewältigen, lobte Harald Däullary sein Team. Dass alles im finanziell gegebenen Rahmen ablaufen konnte, sei vor allem mit Hilfe der vielen Sponsoren möglich geworden welche mit Sach- und Geldspenden oder unentgeltlichen Arbeitsleistungen geholfen hätten. Für die Motivation sei es aber ebenso förderlich gewesen, freute sich Harald Däullary, dass 1. Bürgermeister Michael Kölbl und Stadtbaumeister Manfred Förtsch-Menzel die Gestaltungsideen der Stadtkapelle akzeptiert hätten.

Als 1. Vorsitzender würdigte Horst Däullary die Umbauarbeiten als die bisher größte Ausgabe des Vereins in finanzieller Hinsicht. Dies zeige die Verbundenheit der Sponsoren mit der Stadtkapelle – ohne diese Zusammenarbeit hätte es diesen Umbau nicht gegeben. Aber nicht weniger Anerkennenswert, und eigentlich unbezahlbar, seien die vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden, die dabei von den Mitgliedern der Stadtkapelle meist nach Berufstätigkeit bis spät Abends oder am Wochenende geleistet wurden.
Stadtkapellmeister Michael Kummer dankte dem finanziellen Hauptsponsor, der Kulturstiftung der Sparkasse Wasserburg, aus deren Fonds große Mittel zur Verfügung gestellt wurden, sowie Toni Meggle, der als Schirmherr des Verbandsmusikfestes im vergangenen Jahr Hilfe versprach. Dass der Ausbau nun möglich wurde, sei besonders durch die Wertschätzung des 1. Bürgermeisters Michael Kölbl möglich geworden. Die Räumlichkeiten des BADRIA seien ja auch im Besitz der Stadt Wasserburg, so Stadtkapellmeister Michael Kummer weiter.

1. Bürgermeister Michael Kölbl lobte in seinem Grußwort die handwerkliche Kompetenz der Stadtkapellenmitglieder. Den Umbauplan mit vielen Eigenleistungen im Rathaus vorzustellen, wurde von ihm und der Stadt Wasserburg sehr positiv bewertet. Damit startete eine früchtetragende Zusammenarbeit mit den Stadtwerken auf Vermittlung von 1. Bürgermeister Michael Kölbl. Auf diese Weise wurde auch die kontinuierliche Arbeit in der Stadtkapelle seit über 50 Jahren gewürdigt. Er sehe in diesem neuen Raum für die Stadtkapelle auch eine Wertschöpfung, die der Stadt Wasserburg zugute komme und dabei auch in die umliegende Region ausstrahle.

Während des offiziellen Programmteils unterhielten verschiedene kleine Besetzungen mit musikalischen Vorträgen. Anschließend feierten die Stadtkapelle, die Helfer und die Sponsoren den neuen Raum mit dem Gefühl es „zusammen geschafft zu haben“.

Andrea Däullary