Pressebericht über das 11. Jugend-Konzert und "50 Jahre Jugendkapelle" vom 06.02.2004:

Viele Debüts im Rathaus

Wasserburg (adä) - Den größten Erfolg seit Bestehen der Jugendkapelle erzielte das diesjährige Jugendkonzert der Stadtkapelle - und das im Jubiläumsjahr, denn dieses Konzert feierte auch das 50-jährige Bestehen einer kontinuierlichen Jugendarbeit. Der bisher größte Ansturm auf Karten zeigte sich bereits im Vorverkauf. Ein voll besetzter Rathaussaal bildet dann die Kulisse für die vielen Kinder und Jugendlichen, die auf der Bühne ihr Können präsentierten.

1. Auftritt der BläserklasseBesonderes Augenmerk legten viele Besucher auf den ersten Auftritt der neu gegründeten Bläserkapelle an der Realschule Wasserburg unter der Leitung von Cornelia Linnhoff. Nach nur drei Monaten Zusammenspiels, das im November 2003 begonnen habe, präsentierte sie mit den Schülern ein altes jüdisches Festtagslied, das einen großen Beifallssturm erntete.

1. Auftritt der "Bäserjugend" unter der Ltg. von Martin ZwiefelhoferAuch die Stadtkapelle verzeichnete eine gestiegene Nachfrage bei jungen Musikern. Dies könne auch an dem von der Stadtkapelle ausgerichteten Verbandsmusikfest im Mai 2003 liegen, meinte Stadtkapellmeister Michael Kummer. Es meldeten sich so zahlreiche Nachwuchsmusiker, dass zusätzlich zur Jugendkapelle ein Anfängerorchester «Bläserjugend» unter der Leitung von Martin Zwiefelhofer gebildet wurde. Außerdem werden zurzeit die Probenräume im Badria umgebaut, um für die gestiegene Anzahl an Unterrichtsstunden mehr Platz zu bekommen. Die Bläserjugend debütierte mit drei Stücken von Jan de Haan.

AbzeichenverleihungFür den Musikbund von Ober- und Niederbayern verlieh Irmgard Wohlmuth sieben Leistungsabzeichen an Stefan Lipsky, Jakob Limpert, Antonia Grandl, Markus Obergehrer (alle Bronze), Theresa Finster, Veronika Koller und Johannes Hein (alle Silber).

«Percussion+» nannte sich eine Gruppe unter der Leitung von Peter Holzapfel und Helmut Wagner. Die 13 Mitwirkenden verbanden bei «Tito Puente», das von Peter Holzapfel arrangiert wurde, und bei «Oye como va» ihre Instrumente des tiefes Blechs mit denen des Schlagwerks und überzeugten mit ihren Rhythmen die begeisterten Zuhörer davon, dass «Schlagzeug spielen» nicht nur trommeln heißt.

Den Abschluss des Musikabends übernahm Stadtkapellmeister Michael Kummer am Dirigentenpult vor der Jugendkapelle der Stadtkapelle. Er heizte den Zuhörern mit dem «Mambo Number 5» ein. Als dann die Filmmusik zu den «Blues Brothers» zu hören war, tobte der Saal regelrecht - und es gab eine eigentlich nicht vorgesehene aber gern gespielte Wiederholung als Zugabe.