Pressebericht über das 13. Jugend-Konzert vom 03.02.2006:

Rathaussaal wieder ausverkauft bei Jugend-Konzert

Wasserburg (adä) - Am 3. Februar fand das diesjährige Jugend-Konzert der Stadtkapelle Wasserburg im ausverkauften historischen Rathaussaal Wasserburg statt. Stadtkapellmeister Michael Kummer führte auf bewährte Weise durch das Programm der Kinder und Jugendlichen, die auf ihrem Instrument zeigten, was sie oft bereits nach erstaunlich kurzer Zeit schon können. Sie zeigten welchen Schwung und verschiedenste Stilrichtungen man in einem Blasorchester einschlagen kann. Von sehr sauber vorgetragenen Stücken der Klarinettenensembles über eine bereits sehr versierte Trompetengruppe hin zu ganz jungen Burschen an der Tuba und einer „echt coolen“ Schlagzeugbesetzung mit Tanz-Performance oder exotisch anmutenden Instrumenten stellte die Stadtkapelle ein sehr kurzweiliges und gelungenes Programm auf die Füße. Der Zusammenhalt innerhalb der vereinseigenen Bläserschule zeigte sich auch an der Kooperation zwischen Querflöte und Marimbaphon die durch die Zusammenarbeit der Lehrer Monika Machl und Helmut Wagner möglich wurde.

Mit Michaela Haindl als Dirigentin traten in diesem Konzert die beiden Bläserklassen der 5. und der 6. Klasse der Realschule auf – und ernteten großen Beifall. Nach „Sailing“ der 6b und „O Susanna“ der 5. Klasse überzeugten auch die Schlagzeugübergänge oder die Instrumentalversion zu „New York, New York“ der 6. Klasse. Beim abschließenden gemeinsamen Spiel der insgesamt 62 Jugendlichen erklang „O When The Saints“.

Irmgard Wohlmuth, Referentin für Leistungsabzeichen in der Musikkommission des Musikbundes für Ober- und Niederbayern überreichte eine ungewöhnlich hohe Anzahl von gleich 15 Leistungsabzeichen in Bronze und 2 in Silber an die Nachwuchsmusiker/-innen. Das erfolgreiche Ablegen des Bronzenen Leistungsabzeichens ist Voraussetzung in der Jugendkapelle der Stadtkapelle Wasserburg mitwirken zu können.

Das Anfängerorchester „Bläserjugend“ mit über 50 Kinder und Jugendlichen unter der Leitung von Martin Zwiefelhofer integriert so immer wieder viele Neuzugänge und gibt wiederum die fortgeschrittenen Musiker/-innen an die Jugendkapelle ab. Erfreulicher Weise sind fast alle Register weiterhin gut besetzt, Tendenz steigend. Besonders schön zu beobachten war es, dass Mangelinstrumente wie Tuba, Fagott und Oboe wieder neu besetzt waren und ein starkes Posaunenregister zeigte wohl den derzeitigen Trend der jungen Leute auf.

In der Jugendkapelle konnte man dann abschließend die Früchte einer kontinuierlichen Jugendarbeit des Vereins bestaunen. Eine ganze Bandbreite an Stilrichtungen hat die Jugendkapelle derzeit parat, so wurden Stücke aus Georg Friedrich Händels „Feuerwerksmusik“ genauso ins Programm übernommen wie „Freeworld Fantasy“ von Jacob de Haan oder die „African Inspirations“ von Markus Götz. Statt einer Zugabe für den reichlichen Beifall an die Jugendkapelle verwies Stadtkapellmeister Michael Kummer auf den nächsten Auftritt der Jungmusiker/-innen im Frühlings-Konzert am 13. Mai in der BADRIA-Halle.