Stadtkapelle Wasserburg am Inn e.V.

Presse-Bericht über die Mitgliederversammlung am 09.01.2003:

Großes vor im Jubiläumsjahr

Wasserburg (bua) - Zur turnusmäßigen Hauptversammlung trafen sich die aktiven Mitglieder der Stadtkapelle auch im Jubiläumsjahr 2003. Im 50. Gründungsjahr folgte eine überaus große Anzahl der Musikerinnen und Musiker der Aufforderung der Vorstandschaft, das Probenheim am Badria-Gelände war gut gefüllt.

Mit statistischen Zahlen informierte der Vorsitzende Horst Däullary. Dass die Jugendarbeit groß geschrieben wird, zeigte die Zahl der Jugendlichen, die zur Zeit in der musikalischen Ausbildung sind. Bei den 40 Mädchen und Buben kann festgestellt werden, dass die klassischen Blechblasinstrumente offenbar aus der Mode kommen, besonders auch bei der Trompete.

Im Rückblick des Vorsitzenden fehlten auch erfolgreiche Entwicklungen nicht. So konnte ein Anstieg der Förderbeiträge und Spenden erheblich dazu beitragen, dass die Finanzsituation zum Jahresende fast einen ausgeglichenen Haushalt vorwies.

Erfolgreich waren auch die musikalischen Auftritte. Bei den beiden Konzerten sowie beim Landesmusikfest in Bamberg und natürlich auch mit der CD-Aufnahme konnte die Stadtkapelle wieder einmal zeigen, welche hervorragenden Ergebnisse erzielt werden können.

Diese Meinung vertrat auch der musikalische Leiter Michael Kummer in seinem Rückblick. Er lobte seine Musikerinnen und Musiker mit dem Hinweis, dass sie dann, wenn sie wars erreichen wollen, dies auch können. Zugleich stellte er den enormen ehrenamtlichen Aspekt der Vereinsarbeit und der damit verbundenen Zeit heraus. Jeder Einzelne trage damit zur Gemeinschaft bei, so seine Aussage. Und dies werde sicher mit den ansteigenden Aufgaben für das Verbandsmusikfest wieder sehr stark eingefordert, zunächst aber mit den intensiven Vorbereitungen auf das Jubiläumskonzert am 29. März in der Badria-Halle.

Der Vereinskassiererin Susanne Däullary sah man es an, dass auch sie sich über die bereits genannte positive Entwicklung freut. «2002 war ganz schön für uns», meinte sie deshalb bei der Vorstellung ihres Zahlenmaterials.

Dass dies auch notwendig ist, wurde spätestens deutlich, als Notenwart Harald Däullary, der sich im Verein auch recht umsichtig um die baulichen Belange kümmert, die Vorstellungen zur Probenheimerweiterung darstellte. So wird es 2003 möglich sein, dass der den Proberäumen benachbarte Kraftraum zusätzlich der Stadtkapelle zur Nutzung zur Verfügung gestellt wird.

Eine weitere Kraftanstrengung für den Verein, der bereits im vergangenen Jahr seine gesamte WC-Anlage in Eigenbau und mit viel kostenloser handwerklicher Unterstützung saniert hat. Da sich Harald Däullary auch noch um das gesamte Sponsoren- und Fördererwesen kümmert, ist er im Verein schon fast zum «Mann für alle Fälle» geworden.

Im letzten Teil der Versammlung berichtete Festleiter Klaus Fichter über den Stand der Vorbereitungen zum Verbandsmusikfest vom 22. bis 26. Mai in Wasserburg. Obwohl die Veranstaltung mittlerweile recht bekannt ist, machten sich doch wenige Vorstellungen über die Größe des Festes, meinte er. Besonders problematisch wird dies bei der Quartierfrage. Trotz der Unterbringungsmöglichkeiten auch in Turnhallen der Randgemeinden werden noch dringend Betten im Umland benötigt. Ideal wäre es, so Fichter, wenn pro Gemeinde eine Kapelle in Privatquartieren übernachten könnte. Für jugendliche Festteilnehmer hat der Kreisjugendring seine Unterstützung zugesagt.