Stadtkapelle Wasserburg am Inn e.V.

Presse-Bericht über die Mitgliederversammlung am 08.01.2004:

In den höchsten Tönen gelobt

Wasserburg (bua) - «Die Ausrichtung des Verbandsmusikfests war für die Stadtkapelle und die Stadt Wasserburg 2003 ein blasmusikalisches Großereignis», so der Vorsitzende der Stadtkapelle Horst Däullary jetzt in der Mitgliederversammlung.

Erfreut gab der Vorsitzende bekannt, dass derzeit 115 Musikschüler ausgebildet werden - so viel wie nie zuvor.

Das Fest sei ein großer Erfolg gewesen, was auch die vielen Zuschriften mit Dank und großem Lob gezeigt hätten. Auch finanziell sei man einigermaßen über die Runden gekommen, so Däullary. Einziger Wermutstropfen in der Nachbetrachtung des Verbandsmusikfestes sei der schleppende Verkauf der Jubiläums-CD der Stadtkapelle.

Ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit ist nach wie vor die Jugendausbildung. Derzeit werden 115 Schülerinnen und Schüler von zwölf Lehrkräften ausgebildet. Dies ist der höchste Ausbildungsstand seit Bestehen der Stadtkapelle. «Deshalb wird es Notwendig sein», so Däullary, «diese wichtige Aufgabe mit einem zusätzlichen Sitz in der Vorstandschaft zu besetzen».

Erfolgreich war ein erstmals gestartetes Projekt im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Wasserburg. Georg Machl hatte die Idee zu diesem Schnupperkurs für Kinder, der als «voller Erfolg» bezeichnet wurde.

Viel Arbeit hat sich die Stadtkapelle mit dem weiteren Ausbau des Vereinsheimes angetan. Durch die Möglichkeit der Hinzunahme des früheren Kraftraumes des Badria's zu den Unterrichts- und Probenräumen konnten die Platzverhältnisse für die Arbeit des Orchesters wesentlich verbessert werden. Die Finanzierung des Umbaues wird zu einem wesentlichen Teil mit einer großzügigen Spende aus der Kulturstiftung der Sparkasse Wasserburg bewältigt. Mit der Aufforderung zu einem wieder besseren Probenbesuch, besonders in Hinblick auf das anstehende Doppelkonzert mit dem Musikverein aus Wasserburg am Bodensee am 8. Mai, beendete der Vorsitzende seine Ausführungen.

Der Kassenbericht der Vereinskassiererin Susi Däullary war ebenso unspektakulär wie die Kassenprüfung. Nachdem die Unkosten durch die Einnahmen gedeckt werden konnten, gab es keine Beanstandungen zu vermelden. Nicht zu übersehen war beim Kassenbericht jedoch, dass der Verein nur durch großzügige Spenden, das Sponsoring und die Beiträge der passiven Mitglieder eine ausgeglichene Bilanz erreichen konnte.

Zum Ersten Vorsitzenden wurde in geheimer Wahl Horst Däullary ebenso wieder gewählt wie Klaus Fichter für das Amt des Stellvertreters. Die Verwaltung der Kasse bleibt weiterhin in den Händen von Susi Däullary. Gerätewart wurde Georg Machl, Schriftführer Günther Pichler und Notenwart Gerhard Irl. Zu Beisitzern wurden gewählt Harald Däullary, der zugleich die Sponsorenbetreuung übernimmt, und Martin Zwiefelhofer, der verantwortlich für die Koordination und Durchführung der Jugendausbildung und Bläserschule sein wird. Kassenprüfer sind Julia Burlefinger, Maria Lochner und Georg Kierner.

In der anschließenden Diskussion wurden verschiedene aktuelle Themen besprochen. So kam auch die Beteiligung am Wasserburger Fachingszug zur Sprache. Die überaus laute Musik von den diversen Wagen war ein Grund dafür, dass die aktiven Musikerinnen und Musiker die Teilnahme nicht für sinnvoll erachteten. Ebenso diskutiert wurde das Engagement beim Wasserburg Frühlingsfest, das durch die gesetzlichen Änderungen bezüglich der Sozialversicherungsabgaben neu geregelt werden muss. Angeregt wurde dabei auch, sich in diesem Zusammenhang eine Regelung für das Schäfflertanzjahr 2005 einfallen zu lassen. Mit der traditionellen Gulaschsuppe wurde die Versammlung kurz vor Mitternacht beendet.