Stadtkapelle Wasserburg am Inn e.V.

Presse-Bericht über die Mitgliederversammlung am 13.01.2005:

Jugendarbeit auf Rekordkurs

Wasserburg (gp) - Das 50. Freundschaftsjubiläum der Wasserburger Musikvereine und die Probenheimerweiterung im Badria waren die größten Ereignisse der Wasserburger Stadtkapelle im vergangenen Jahr. Die Jugendarbeit der Stadtkapelle nimmt durch die Gründung einer zweiten Bläserklasse stark an Bedeutung zu. Bei der Mitgliederversammlung wurde dies als zukunftssichernd für die Stadtkapelle gewürdigt.

Gut gefüllt war das Probenheim, wo Horst Däullary als Vorsitzender daran erinnerte, dass die Stadtkapelle nach dem erfolgreichen 2003 mit dem Verbandsmusikfest keineswegs ein ruhiges Jahr hatte. 2004 stand ganz im Zeichen des Freundschaftsjubiläums zwischen den drei Wasserburger Musikvereinen vom Bodensee, am Inn und an der Günz. Besondere Ereignisse waren das Doppelkonzert mit dem Musikverein aus Wasserburg am Bodensee und der Gegenbesuch zum Uferfest.

Stolz war Däullary ebenfalls auf das Geleistete im Bereich der Jugendausbildung. Mit einem besonders engagierten Ausbildungsleiter Martin Zwiefelhofer seien neue Maßstäbe gesetzt werden.
 

Viel Geld für die Nachwuchsarbeit

Leider sei mit diesen Erfolgen ein ebenso großer Anstieg der Ausgaben in diesem Bereich verbunden, welches zu Einsparungen im gesamten Haushalt in den kommenden Jahren führen müssen, so der Vorsitzende.

Das große Projekt der Probenheimerweiterung mit dem neuen Mehrzweckraum sowie der Renovierung der bestehenden Räume nannte er als weitere Schwerpunkte. Die größte Ausgabe der Vereinsgeschichte war für dieses Projekt fällig. Steigende Mitgliederzahlen und die verstärkte Nachfrage der Bläserschule hatten den Ausbau unumgänglich gemacht. Mit der Aufforderung zu einem besseren Probenbesuch, besonders im Hinblick auf das bevorstehende Bezirksmusikfest mit Wertungsspielen in Flintsbach beendete der Vorsitzende seine Ausführungen.

Stadtkapellmeister Michael Kummer hob ebenso das Engagement bei der Jugendarbeit - insbesondere von Jugendleiterin Steffi Frauendorfer - hervor. Nicht vergessen dürfen die Musikerinnen und Musiker jedoch ihre eigentliche Aufgabe: das Musikspielen. Und das möglichst erfolgreich, denn die Stadtkapelle solle auch weiterhin ein Spitzenorchester im Musikbezirk sein. Bei einem besseren Probenbesuch könne man dies auch in hörbare Ergebnisse umsetzen.

Ausbildungsleiter Martin Zwiefelhofer konnte der Versammlung die aktuellen Rekord-Daten bei der Jugendausbildung mitteilen. Derzeit befinden sich insgesamt 164 Schüler in der vereinseigenen Bläserschule. Dies ist eine Verdopplung der Schülerzahlen innerhalb von zwei Jahren.


Tiefer Griff in die Rücklagen

Der Kassenbericht des «mittelständischen Unternehmens Stadtkapelle» wurde von Vereinskassiererin Susi Däullary erläutert. Die Finanzierung des Probenheimumbaus sei nur durch großzügige Spenden möglich geworden und habe trotzdem zu einer erheblichen Reduzierung der Rücklagen geführt. Nur mit viel Mühe konnten die Sponsorenleistungen auf dem Vorjahres-Niveau gehalten werden. Die seien aber ein wesentlicher Pfeiler für die Finanzierung der Stadtkapelle.