Stadtkapelle Wasserburg am Inn e.V.

Presse-Bericht über die Mitgliederversammlung am 11.01.2007:

Wenig Platz, viel Nachwuchs

Wasserburg (gp) - Horst Däullary, Vorsitzender der Stadtkapelle, blickte bei der Mitgliederversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Mit guten Leistungen in den beiden Konzerten sowie bei den Wertungsspielen war er «wirklich zufrieden».

Dieses Jahr stand wieder ganz im Zeichen der Freundschaft zwischen den drei Wasserburger Musikvereinen vom Bodensee, vom Inn und von der Günz. Wasserburg an der Günz war Austragungsort eines Musikfestes bei dem alle drei Kapellen anwesend waren. Ein weiteres Highlight war laut Däullary die Teilnahme an der Blasmusikgala in Marktoberdorf. Von jedem der 3 bayerischen Blasmusikverbände nahm eine Musikkapellen teil, der BR strahlte die Gala aus.

Stadtkapellmeister Michael Kummer hob ebenso wie Däullary das Engagement bei der Jugendarbeit hervor. Der Grundstein werde hier gelegt und die ersten Erfolge seien bereits sichtbar geworden - sogar etwas früher als erwartet. Viele Nachwuchsmusiker hatten im vergangenen Jahr den Sprung vom Anfängerorchester Bläserjugend zur Jugendkapelle geschafft und wurden ein Teil des sehr ausgeglichenen Orchesters. Die Durststrecke im Nachwuchsbereich des Tiefblechregisters sei überwunden, so dass man wieder an die Teilnahme bei Wertungsspielen denken könnte.

Ausbildungsleiter Martin Zwiefelhofer teilte der Versammlung die aktuellen Daten bei der Jugendausbildung mit. Derzeit befinden sich fast 200 Schüler in der Ausbildung an der vereinseigenen Bläserschule. An der Realschule startete die vierte Bläserklasse. Die Jugendkapelle ist vor kurzem auf über 50 Schüler angewachsen. Bei dem Jugendkonzert im Rathaussaal am 2. Februar um 20 Uhr will die Stadtkapelle die großen Fortschritte der Öffentlichkeit präsentieren. Viele Aktivitäten, wie die Abnahme der Musikerleistungsabzeichen, Anfängerkurs und Ferienprogramm sowie die Einführung des Juniorabzeichens hatten das arbeitsreiche Jahr geprägt. In diesem Jahr sind bereits 26 Jugendliche für Leistungsabzeichen angemeldet.

Platzprobleme gibt es in den Vereinsräumen. Trotz der Probenheimerweiterung mit dem Mehrzweckraum im Jahr 2004 müssen sogar schon das Notenarchiv und die kleine Küche als Unterrichtsräume genutzt werden.

Den Kassenbericht des «Mittelständischen Unternehmens Stadtkapelle» erläuterte Vereinskassiererin Susi Däullary. Besonders die unerwartet hohe Steuernachzahlung aufgrund des Verbandsmusikfestes im Jahr 2003 von rund 10000 Euro hatten zu einem Defizit in der Kasse geführt. Hohe Ausgaben für die Jugendarbeit belasteten die Kasse ebenfalls.

Zum Schluss der Mitgliederversammlung standen die Wahlen an. Der Vorsitzende Horst Däullary wurde in diesem Amt bestätigt. Neuer Zweiter Vorsitzender ist Georg Machl, der Klaus Fichter ersetzt, welcher aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte. Klaus Fichter war bei der Stadtkapelle Gerätewart, sechs Jahre lang Zweiter Vorsitzender und hat sich insbesonders als Festleiter des Verbandsmusikfestes 2003 verdient gemacht, wie Horst Däullary bei seiner Dankesrede noch einmal betonte. Weitere Vorstandsmitglieder sind Kassiererin Susi Däullary, Ausbildungsleiter Martin Zwiefelhofer, Schriftführer Günter Pichler, Beisitzer und zuständig für den Sponsoring-Bereich Harald Däullary. Neu in die Vorstandschaft gewählt wurden: Gerätewart Maxi Oberlinner, Notenwart Markus Burlefinger sowie als Beisitzerin, zuständig für die Bekleidung, Steffi Frauendorfer.